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Barocker Überfluss wenn die Herrschaften zum Fest
einladen!

Trojanischer Saal mit gedecktem Tisch.
Foto: Per Myrehed
Großer Aufwand und luxuriöser Überfluss prägen die Feste der Aristokratie.
Schwere Girlanden schmücken die Decke. Der Tisch ist mit gepressten
Leinentüchern, Glas, Silber, ostindischem Porzellan, glänzendem Zinn
und kunstvoll gefalteten Servietten gedeckt. Auf den Anrichten an
der Wand sind die Getränke zur Schau gestellt - aus Silber- und Fayancekannen,
aus Porzellan- und Glaspokalen soll der Wein fließen. Der Konfekttisch
bricht fast unter den kunstvoll arrangierten Süßigkeiten, die den
Höhepunkt des Festes ausmachen. Die aufgetischte Mahlzeit im Trojanischen
Saal stellt den zweiten Gang eines dreigängigen Festessens dar, bei
dem jeder einzelne Gang aus 21 Gerichten besteht!
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Das einfache Volk
Zu Zeiten des Grafen erinnert das Schloß an ein Großunternehmen, das
aus vielen Abteilungen besteht. Hier gibt es neben militärer Bemannung,
Personal für Schloß, Landwirtschaft, Gestüt und Seefahrt. Wenn der
Graf kommt, bringt er seinen Hof mit sich. Im Schloß gibt es eine
Kanzlei mit administrativem Personal. Über alles wird Buch geführt
- über jede Essensration, jede Fuhre Mauerziegel und jedes Leinentuch
wird genaue Rechenschaft abgelegt.
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Arbeitende Magd.
Foto: Hans Kongbäck |
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In der kleinen Küche des Speisesaals helfen die Küchenknechte den
Mägden und den Küchenfrauen. Bengt Skytt hat Wild und Vogel mitgebracht.
Geräuchertes Fleisch und Brote hängen in dem Raum, der mehrmals am
Tag als Speisesaal des Arbeitsvolkes benutzt wird. Der Schlafplatz
der Kleinmagd befindet sich am warmen Herd. Im alten Frauenzimmer
kontrolliert Frau Marina den Wäscheschrank. In der Waschküche tragen
die Mägde den frisch gewaschenen Damast zur Wäscherolle und Leinenpresse.
Besenmägde putzen das ganze Schloß.
Das Projekt "Küche und Haushalt im Schloß Läckö" wird von der Sparbankstiftung
Skaraborg finanziert. |
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